Die drei Starterinnen des Emslandes schlugen sich achtbar bei den niedersächsischen Tischtennis-Landesmeisterschaften im Nachwuchsbereich. Die sportliche Ausbeute waren zwei Titel und weitere gute Platzierungen.


In der Altersklasse der Schülerinnen B stellte Antonia Joachimmeyer (Olympia Laxten) ihre sportliche Weiterentwicklung eindrucksvoll unter Beweis. Dies zeigte sich vor allem in den Gruppenspielen, als sie sich zweimal nach dem Verlust des ersten Satzes noch relativ deutlich durchsetzte. Ungeschlagen marschierte sie in die Hauptrunde. Erstmals ernsthaft gefordert wurde sie im Halbfinale, in dem sie sich gegen die mitfavorisierte Sophie Hajok (RSV Braunschweig) im Entscheidungssatz mit 11:8 behauptete. Überlegen gestaltete sie das Endspiel gegen Katja Schneider (Elsflether TB) und triumphierte in drei Sätzen (11:9, 11:9, 11:3).
Auch im Doppel blieb die Laxtenerin mit ihrer Partnerin Linn Hofmeister (Spvg. Oldendorf) lange im Rennen. Das Aus kam in der Runde der letzten vier. Trotz einer 2:0-Satzführung musste das Duo die Überlegenheit der späteren Turniersiegerinnen Tabea Braatz (TuS Seelze) und Julia Schrieber (Jahn Sarstedt) anerkennen.  

Bei der weiblichen Jugend spielte die erst 12-jährige Finja Hasters, die im Sportinternat in Hannover lebt, unbekümmert gegen ihre durchweg älteren Konkurrentinnen auf. In der Gruppenphase gab sie zwar ein Einzel ab, blieb aber dank des Fünfsatzsieges gegen Maira Janssen (SV Ochtersum) im Rennen. Endstation war das Achtelfinale, in dem sie mit Sophie Krenzeck (MTV Engelbostel) gar nicht zurechtkam und mit 0:3 scheiterte.
Nina Längert vom Verbandsligisten SV Bawinkel ließ sich auch von einer 0:3-Auftaktniederlage gegen Lena Niekamp (SV Wissingen) nicht beirren und zog mit zwei Viersatzsiegen in die K.O.-Runde. Gestoppt wurde sie im Viertelfinale, in dem ihr gegen die spätere Finalistin Nina Shiiba (Spvg. Oldendorf) im entscheidenden fünften Durchgang mit 8:11 das notwendige Quäntchen Glück fehlte.

Im Doppel harmonierte die Meppenerin Finja Hasters auf Anhieb mit der Einzelsiegerin Lisa Krödel (VfL Oker), auch wenn das Duo bis zum Einzug ins Finale fast immer bis an die Leistungsgrenze gehen musste. Die Endspielgegnerinnen Nina Längert und Nina Shiiba (Bawinkel/Oldendorf) waren jedoch etwas abgeklärter und sicherten sich trotz eines 0:1-Satzrückstandes den Landestitel.


Überraschungssiegerin: Antonia Joachimmeyer (Olympia Laxten).
Foto: G. Bruns

Bei den Tischtennis-Landesmeisterschaften der weiblichen Jugend in Dissen standen sich im Doppel-Finale zwei Emsländerinnen gegenüber. Den Titel sicherte sich Nina Längert vom Verbandsligisten SV Bawinkel (3. v. l.) mit ihrer Partnerin Nina Shiiba (Spvg. Oldendorf). Platz zwei erkämpfte die 12-jährige Finja Hasters von Union Meppen (2. v. l.) an der Seite von Lisa Krödel (VfL Oker) . Rang drei  belegten Alina List und Thuy Vy Nguyen (RSV Braunschweig).
Foto: G. Bruns