Mehr als nur einen Achtungserfolg gab es für die beiden emsländischen Starterinnen bei den Tischtennis-Landesmeisterschaften der Damen und Herren.

 

 

Antonia Joachimmeyer, die nach einer neuen Regelung im Punktspielbetrieb für den TSV Heiligenrode aktiv ist, aber auf Individual-Wettbewerben für den SV Bawinkel startet, erwischte einen guten Tag und war mit dem ersten Ballwechsel präsent. Mit zwei schnellen Siegen war sie vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert, so dass die abschließende Niederlage der Gruppenphase gegen die spätere Finalistin Julia Samira-Stranz (RSV Braunschweig) nicht sonderlich ins Gewicht fiel. Das Aus kam im Achtelfinale gegen die unbequem spielende Viola Blach (RSV Braunschweig), der sie nach hartem Kampf in fünf langen Sätzen unterlag. Damit belegte die 16-jährige Emsländerin in der Gesamtwertung Rang neun.

Etwas besser lief es für die Meppenerin Finja Hasters, die für die Spvg. Oldendorf aufläuft. Nach einer etwas schmerzlichen Anlaufphase kommt sie mit ihrem umgerüsteten Schlägermaterial immer besser zurecht. Besonnen, aber hoch ambitioniert, geriet sie in den drei Einzeln der Vorrunde nicht einmal annähernd in die Gefahr eines Satzverlustes. Mit einem weiteren 3:0-Erfolg zog die 15-jährige Schülerin über Kristin Engel (SSV Neuhaus) ins Viertelfinale, in dem sie jedoch von Johanna Wiegand (Torpedo Göttingen) gestoppt wurde. Deren Schwester Marie-Sophie sicherte sich später den Turniersieg. Finja Hasters rangiert in der Endabrechung auf Platz fünf, ein respektabler Erfolg.   

 

Scheiterte im Achtelfinale: Antonia Joachimmeyer.

                                                                       Foto: G. Bruns