Die Rückrunde der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord geht in die entscheidende Phase.

 Der Aufsteiger Sparta Werlte kam zu einem souveränen 9:3-Reisesieg beim Tabellenvorletzten Eintracht Emmeln. Die 2:1-Doppelführung wurde kontinuierlich ausgebaut. Je zwei Einzelerfolge gelangen Rainer Klaßen und Gerd Feldhues, den sportlichen Dauerbrennern in der Mannschaft.

Wie verwandelt präsentierte sich Eintracht Emmeln in einem weiteren Pflichtspiel gegen den Haselünner SV II. Bis zum 5:5-Zwischenresultat stand die Begegnung auf des Messers Schneide, dann zog das Sextett in einem Finale furioso zum 9:5-Endstand davon und schaffte damit den Anschluss an das Mittelfeld. Hauptanteil daran hatte Martin Gersema, der technisch beste Akteur bei Eintracht.

Der Titelverteidiger SV Esterwegen hatte mit zwei Spielen ein umfangreiches Programm zu bewältigen. Die Mannschaft deklassierte BW Lorup mit 9:4 und fügte dem Herbstmeister Union Meppen II mit 9:6 die erste Niederlage zu. In dieser Partie zeigte Manuel Schlarmann, der zweimal punktete, seine mit Abstand beste Saisonleistung. Im Schlüsselspiel dieser Auseinandersetzung kämpfte Michael Breer überraschend den Meppener Franz Kock, ein Defensivkünstler mit starken Angriffsbällen, in vier Sätzen nieder.

Der SV Surwold nimmt Fahrt auf. Das Team besiegte dank der besseren Individualisten den amtierenden Vizemeister BW Papenburg II mit 9:5. Ein wichtiger Faktor waren Thomas Korten und David Krüger, die je zwei Zähler beisteuerten. Bei Blau-Weiß agierte Marcel Nee äußerst glücklos und musste gegen Jens Hillebrand trotz einer 2:0-Satzführung passen.

BW Lorup, bei Saisonhalbzeit noch auf Rang drei, wird nach unten durchgereicht. Lediglich Gerd Gerdes, in der Rückrunde noch ungeschlagen, spielt effektiv.   

In Dörpen gehen die Lichter aus. Tristesse total kennzeichnet die Stimmung bei Blau-Weiß. Die Mannschaft hat einen Stammplatz am Tabellenende und ist kaum wettbewerbsfähig. Symptomatisch sind ständig wechselnde Aufstellungen.

 

Leistungsexplosion: Manuel Schlarmann (SV Esterwegen).

                                                                                              Bruns-Foto