SC Spelle/Venhaus auf dem Weg nach oben

Mit gegensätzlichen Ambitionen gehen die fünf emsländischen Clubs in die Rückrunde der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Süd. Zwei Mannschaften sind extrem abstiegsgefährdet. 

Der führende SC Spelle/Venhaus steht vor einem historischem Aufstieg, ist aber noch längst nicht durch. Die einzigen Minuspunkte kassierte der Herbstmeister gegen den ASC Wilsum (8:8) und den TuS Gildehaus (6:9), als die Mannschaft sage und schreibe fünf Spiele im Entscheidungssatz abgeben musste. Der Verfolger FC Schüttorf wurde klar mit 9:3 in die Schranken verwiesen. Topbilanzen erreichten Henning Brandstrup (11:6), der Neuzugang Ansgar Reeker (11:4) und Markus Morhaus (13:1). Nur zweimal musste der SC auf Ersatz zurückgreifen. 

Olympia Laxten IV rangiert im Mittelfeld und hat mit dem Auf- und Abstieg nichts zu tun. Die Mannschaft hatte einen furiosen Start mit vier Siegen, ließ dann aber merklich nach. Unerklärlich ist die 4:9-Niederlage gegen die 

Spvg. Brandlecht/Hestrup II. Stärkste Leistung war der 9:7-Sieg gegen den ASC Wilsum. Nur Andreas Schwänen und Stefan Wieschebrock waren in allen Begegnungen dabei. Von den elf eingesetzten Aktiven überzeugte besonders Volker Verhall (7:1), der aber oft in höheren Mannschaften des Clubs aushelfen musste. Schwächen gab es in den Doppeln.

Der SV Bawinkel II  weist einen ausgeglichenen Punktestand auf und hat sich von den abstiegsbedrohten Teams abgesetzt. Die nachfolgenden Mannschaften wurden besiegt. Außerdem absolvierte das Sextett ein Riesenspiel gegen den ASC Wilsum (9:6). Ein respektables Einzelresultat verbuchte der Spitzenspieler Holger Siemers (13:5), der auch im Doppel mit Jürgen Wübbels harmonierte (7:2).

Der SuS Darme kämpft - wie im Vorjahr - gegen den Abstieg. Der einzige Sieg gelang mit 9:6 gegen Vorwärts Nordhorn II. Kein Akteur spielte positiv. Mithalten konnte Steffen Steglich (8:9). Relativ gut zurecht kamen die Doppel (14:14).

Der punktgleiche Neuling SV Holthausen/Biene feierte sein einziges Erfolgserlebnis gegen den Tabellennachbarn SuS Darme (9:7). Alle anderen Partien wurden hoch verloren. Das Schlusslicht ist bereits sieben Zähler vom Mittelfeld entfernt und kann sich allenfalls über die Relegation retten. Nur Tobias Janning erreichte eine achtbare Einzelbilanz (5:5). 

Markus Morhaus führte den SC Spelle/Venhaus auf Rang eins.

 

Foto: G. Bruns