Die SG Walchum ist zurück in der Bezirksliga

Keine emsländische Mannschaft muss die 1. Tischtennis-Damenbezirksklasse nach unten verlassen. An der Tabellenspitze machte ein Trio den Titel unter sich aus. 

Auch der Meister SG Walchum spielte nicht konstant, wie das unerklärliche Remis gegen die SG Bramsche belegt. Doch konnte die Mannschaft mit Anita Titze eine wichtige Stammspielerin nur dreimal einsetzen und kehrt daher verdient nach genau 20 Jahren zurück in die Bezirksliga. Entscheidend war der Direktvergleich mit dem Verfolger Hoogsteder SV III (8:5 und 7:7). Als absolute Führungsspielerin erwies sich Ramona Wiebezek (38:5).

Der SV Aschendorfermoor startete verhalten, steigerte sich dann jedoch kontinuierlich. Der Tabellendritte lief vor allem gegen die SG Walchum zu großer Form auf (8:6 und 7:7). Mit Anja Schumacher (42:4) stellte das Team sogar die klassenstärkste Einzelspielerin, die sich auch im Doppel mit Heike Bruns ideal ergänzte (15:0).

Raspo Lathen rangiert im oberen Mittelfeld. Licht und Schatten wechselten. Die Mannschaft siegte zwar gegen die SG Walchum (8:2) und den Hoogsteder SV (8:4), blieb aber ohne Punktgewinn gegen den SV Aschendorfermoor (0:8 und 6:8). Unumstrittene Leistungsträgerin war einmal mehr Marina Winter (32:10). 

Union Meppen II gab Rätsel auf. Der Herbstmeister wurde in der Rückrunde nach unten durchgereicht. Absoluter Tiefpunkt war die 5:8-Niederlage beim Schlusslicht Union Emlichheim. Andererseits war Union ein Angstgegner für den SV Aschendorfermoor (7:7 und 8:5). Zu den Topspierinnen der Klasse gehörte Petra Bruns (26:7). 

Auch die nachfolgende SG Bramsche hatte einen totalen Leistungsabfall in der Rückserie mit sieben Niederlagen in Folge. Die Mannschaft rettete sich erst am letzten Spieltag mit dem 8:1-Kantersieg gegen Union Meppen II. Ein respektable Einzelbilanz verbuchte Kerstin Determann (26:11), die mit Sabine Pieper auch im Doppel harmonierte (8:2).

Klassenbeste: Anja Schumacher (SV Aschendorfermoor).

Foto: G. Bruns